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… will nach Ansicht des Initiativkreises der Landesbetrieb Straßen.NRW.
Kommen auch Sie zur Bürgerversammlung
Wann? Am Dienstag den 11.November um
19:30 Uhr i
Wo? In der Mehrzweckhalle in Istrup
Bereits zweimal haben die Straßenplaner vergeblich versucht, der Istruper
Bevölkerung eine ortsnahe Ortsumgehung schmackhaft zu machen. Bereits
der erste Versuch scheiterte 1983 kläglich. Bei einer damals von der Stadt
Blomberg durchgeführten Bürgerbefragung (Rücklaufquote 69%) entschied
sich die Mehrheit der antwortenden Bürger entweder grundsätzlich gegen
eine Ortsumgehung (28%) oder jedenfalls gegen eine ortsnahe Nordumgehung
(92,3% der grundsätzlichen Befürworter). Ein Trassenvorschlag im Süden
von Istrup stand der Bevölkerung seinerzeit nicht zur Auswahl zur Verfügung.
Auch der zweite Versuch gut 15 Jahre später stieß auf heftige Gegenwehr:
Nachdem die öffentliche Diskussion um die Ortsumgehung ab Mitte 1998 wieder
aufgeflammt war, gelang es dem Initiativkreis im April 1999 innerhalb
kurzer Zeit 450 Unterschriften aus allen Teilen Istrups gegen den Bau
der vom Straßenbauamt favorisierten ortsnahen Nordumgehung Variante 1a
zu sammeln. Der in 11/99 auf Initiative des Dorfausschusses Istrup und
des Bürgermeisters gegründete "Runde Tisch Istrup" fand alsbald einen
Konsens: die ortsnahen Trassenvarianten im Süden und Norden sind nicht
im Interesse der Gesamtbevölkerung Istrups und sollen demzufolge nicht
weiterverfolgt werden. Wenn nun statt der von Politik und Verwaltung seinerzeit
geforderten FFH-Prüfung aller Trassenvarianten nur die ortsnahe Nordvariante
untersucht worden ist, deutet sich an, daß Straßen.NRW die ortsnahe Nordvariante
notfalls auch gegen erbitterten Widerstand aus der Bevölkerung durchsetzen
will.
Der Initiativkreis geht davon aus, daß die ortsnahe Nordumgehung, wenn
sie politisch nicht verhindert werden kann, insbesondere auch wegen ihrer
Lage am und im FFH-Gebiet "Hurn" spätestens vor Gericht scheitern wird.
Ihr Initiativkreis Ortsumgehung Istrup
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