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2000 · 2000

Zwischenergebnis Runder Tisch

01.10.2000

Zwischenergebnis;
"Runder Tisch zur Ortsumgehung Istrup"

Ergebnisse der Sitzungen "Runder Tisch zur Ortsumgehung
Istrup" als Zusammenfassung der Sitzungsberichte.

Aufgabe: Informationsaustausch, Informationsbeschaffung,
Diskussion, Konsenssuche
   
Bisheriger Ablauf:

10 Sitzungen von 11/99 – 9/00, daneben beschäftigen sich Arbeitsgruppen
mit den Themenschwerpunkten:

  • Leitbildentwicklung für den Ortsteil Istrup,
  • Leitbildorientierter Variantenvergleich/Berücksichtigung
    von Auswirkungen auf Bodenverhältnisse, Grund- und Niederschlagswasser,
    Verlärmung,
  • Verbesserung des innerörtlichen Verkehrskonzeptes,
  • Umweltverträglichkeitsstudie, Kritik der Landesanstalt
    für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (LÖBF) an
    deren Qualität und Ergebnis
  • Auswirkungen der Meldung des Hurn als potentielles FFH-Gebiet
Geplant:
  • Auswertung der FFH-Verträglichkeitsprüfung – sobald
    vorliegend –
  • WSBA und andere: 2. Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle
    Istrup
  • Abgabe einer Trassenempfehlung durch den RT
  • Bürgerbefragung und nachfolgend Ratsentscheidung zur Linienführun
Chronologie:  
1982:
1.Bürgerbefragung zu verschiedenen
Nordvarianten: deutliche Mehrheit lehnt ortsnahe Nordvariante ab
1998:
Bürgerversammlung in
der Turnhalle, die zahlreichen Widerstand in der Bevölkerung
gegen die ortsnahe Nordtrasse 1a (WSBA-Empfehlung) offenbart
Apr.
1999:
In Unterschriftensammlung
des Initiativkreises sprechen sich 450 Bürger Istrups gegen die
vom WSBA befürwortete ortsnahe Nordtrasse 1a aus
Aug. 1999: Einsetzung eines RT durch den Dorfausschuß
mit dem Ziel, eine konsensfähige Lösung zu finden
Juni
2000:
Waldgebiet Hurn nördlich
von Istrup wird potentielles FFH-Gebiet
Nov.
2000:
Hauptausschuß Blomberg
fordert vom WSBA, alle Trassenvarianten auf FFH-Verträglichkeit
zu untersuchen
   
Leitbild: Das Ziel "Istrup gemeinsam
erleben" erfordert, dass sich die Lebens- und Wohnqualität
für alle Istruper kontinuierlich verbessert. Hierzu dient die
Entlastung des Dorfes durch ein neues Verkehrskonzept (ggf. eine echte
ortsferne Ortsumgehung). Dies soll vom RT erarbeitet und von einer
breiten Mehrheit im Ort getragen werden.
   
Zwischen-ergebnis: Die vom WSBA favorisierte ortsnahe
Nordvariante 1a ist nicht konsensfähig.
Die ortsnahe Südvariante wird abgelehnt, da sie das Dorf ebenfalls
erheblich belastet und auch keine "echte"
Umgehung
ist. Ein Konsens kann nur in einer ortsfernen Variante
(Nord oder Süd) gefunden werden. Das Anbindungskonzept der möglichen
Ortsumgehung ist entsprechend der Vorschläge des RT zu verändern,
damit der Ort nicht verödet.
   
Empfehlungen:

Schulterschluß zwischen

  • Stadtverwaltung Blomberg,
  • den politischen Parteien und
  • dem Runden Tisch

auf Basis dieses Zwischenergebnisses (Nur ortsferne Varianten),
die Gespräche mit dem WSBA über Änderungen der Planung
aufzunehmen.

   
© 2003 Initiativkreis Ortsumgehung Istrup

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