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1999 · 1999

Unterschriften Liste

Unterschriften Liste 00.04.1999

Neubau der Umgehungsstraße
Blomberg/Istrup im Zuge der B1
An den Rat der Stadt Blomberg

seit vielen Jahren hoffen und warten wir Istruper, zur Verbesserung der
Wohn- und Lebensbedingungen in unserem Ort, auf eine Ortsumgehung. Dabei
hat sicherlich jeder an eine Verbesserung der Lebensqualität für
alle Istruper gedacht.
Seit das Straßenbauamt zu der von ihm geplanten Trassenführung
Ia Farbe bekannt hat, wissen wir, daß sich die Lebensverhältnisse
für viele von uns erheblich verschlechtern werden und auch der Ort
insgesamt nicht gewinnt.

  • Die dort geplante Mogelpackung "Ortsumgehung" zieht die
    B1 zusätzlich in den Ort.
  • Die geplante ortsnahe Trasse verlärmt unsere Wohngebiete westlich,
    nördlich und bei Jerusalem sowie am Kreuz Ziegenbrink massiv, auch
    wenn man uns diesbezüglich Sand in die Augen streuen will.
  • Eine breite Schneise für eine mehrspurige Bundesfernstraße
    neben unserem Spazierweg am Waldrand, direkt hinter Friedhof und Ehrenmal,
    vor dem Festplatz des Heimatvereins, zerstört unseren Erholungsraum.
  • Das Straßenbauamt verstößt mit der geplanten ungedeckelten
    Variante Ia gegen die Empfehlung seiner eigenen Gutachter, gegen die
    Bezirksregierung und den Rat aller Experten.

Wir, die Istruper Bürger, lassen uns
nicht für dumm verkaufen!
Wir sagen "Ja" zu einer sinnvollen Umgehung aber "Nein!"
zum Vorschlag Ia des Straßenbauamtes.
Eine Umgehung ist nur MIT und nicht GEGEN die Bevölkerung von Istrup
möglich.

Wir fordern:

  • Eine eindeutige Stellungnahme der Parteien vor den Wahlen.
  • Der Rat der Stadt Blomberg hat alle Varianten zu Gunsten einer neuen
    Planung abzulehnen.
  • Die neue Planung hat eine weiter im Norden (Vorschlag Heimatverein),
    ein weiter im Süden (Vorschlag: H.Schmidt / Variante LÖBF)
    und die 1a Variante in "durchgängig, gedeckelter Form"
    mit einer weiter nördlich geführten Anbindung mit einzubeziehen
    und eindeutig und nachvollziehbar für die Bürger zu vergleichen.
  • Die Vertreter der LÖBF (Landesanstalt für Ökologie,
    Bodenordnung und Forsten) und der Forstbehörden sind einzuladen,
    um vor dem Rat der Stadt Blomberg und interessierten Bürgern Ihre
    Einwände gegen die UVS und die vorgebrachten Trassen vorzubringen.
  • Der Rat hat die Vertreter der Höheren Landschaftsbehörde
    zu ihrer Begründug der Ablehnung zu befragen.
  • Das Westfälische Straßenbauamt hat die in der Planung,
    den Kostenschätzungen der Varianten steckenden Widersprüche
    (s. Einsprüche der Bürger) aufzuklären.

Eine durch das Westfälische Straßenbauamt vorgeschlagene
"Billig-Lösung" zum Leidwesen einer großen Bürgergruppe
und nur mit der Drohung – nur so oder gar nicht – argumentierte Variante
sollte der Rat lieber sofort ablehnen, um frühzeitig, eine für
die Großgemeinde Blomberg, verträgliche Lösung in Auftrag
zu geben.

Name(Nachname
/ Vorname)
Anschrift
(Ort, Straße, Hausnummer )
Unterschrift
… 450 Bürger haben innerhalb
von zwei Wochen unterschrieben

 

© 2003 Initiativkreis Ortsumgehung Istrup

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