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Wo genau?
Irrtum: Die Nordumgehung
verläuft hinten im Wald, vom Ort aus betrachtet hinter dem Steinbruch/Festplatz.
So stimmt`s: Die Straße verläuft
gleich vorne am Waldrand neben dem Wanderweg auf einer Linie zwischen
dem Festplatz/Steinbruch und dem Mahnmal /Friedhof.
Die Legende von der Deckelung
Irrtum: Die Straße
wird am Waldrand hinter der Siedlung mit einer Abdeckung (=Deckelung)
versehen, wie es die Gutachter gefordert haben.
So stimmt`s: Nein, Straßen.NRW
hat diese Überlegungen aus Kostengründen gleich wieder aufgegeben,
die Menschen im Norden waren dem Landesbetrieb die Mehrkosten nicht wert.
Jetzt ist lediglich noch ein Bau im Einschnitt geplant.
Zwei Drittel auf Brücken
und Dämmen
Irrtum: Die ortsnahe
Nordumgehung wird man vom Dorf aus kaum mitbekommen.
So stimmt`s: Die Straße wird
auf zwei Dritteln ihrer Länge auf Brücken und Dämmen gebaut.
Sie muss darauf zum Wald hinauf- und hinabgeführt werden. Außerdem
sind im „Fallholz“ und bei „Jerusalem“ auch zwischendurch
gewaltige Geländeeinschnitte zu überbrücken. Der Damm,
der die Senke „Fallholz“ überquert, ist über 14 Meter
hoch. Die neue Straße wird das Landschaftsbild so mehr verschandeln,
als die bestehende.
Nur eine Problemverlagerung
Irrtum: Die neue
Ortsumgehung wird die Istruper vom Verkehrslärm entlasten.
So stimmt`s: Nein, der Lärm wird
nur verlagert. Einige Anwohner der Lemgoer/Blomberger Straße werden
entlastet. Dafür werden künftig die Einwohner im Norden und
durch den Lärm von den gewaltigen Brücken/ Dämmen und auch
die Menschen am westlichen und östlichen Siedlungsrand Istrups belastet.
Unterm Strich bleibt alles beim Alten.
…und tschüß!
Irrtum: Unsere
Geschäfte werden das überleben und uns erhalten bleiben.
Stimmt`s?: Wohl
kaum! Beobachten Sie, wie viel Laufkundschaft und Umsatz der Durchgangsverkehr
unseren Geschäftsleuten bringt, dem Bäcker, dem Blumenhaus,
den Imbissstuben, der Tankstelle! Niemand auf der Durchreise wird den
geschilderten Umweg in Kauf nehmen, nur um sich ein Brötchen oder
Blümchen zu kaufen. Und glauben Sie wirklich, unsere Geschäftsleute
können nur von den Istrupern leben? Aber was bleibt uns noch, wenn
sie schließen?
Vor den Höfen?
Irrtum: Die ortsnahe
Nordumgehung wird bei Jerusalem in jedem Fall auf der Rückseite der
Höfe Brinkmann und Henkensmeier, also hinter den Scheunen verlaufen.
So stimmt`s: Das ist überhaupt
noch nicht sicher, sondern bisher nur ein Wunsch der Stadt Blomberg, den
Straßen NRW unterstützen will. Die ursprüngliche Planungslinie,
die Straßen NRW 1998 vorgestellt hat, verläuft auf der alten
Trasse der Ostwestfalenstraße, an der Frontseite der Höfe entlang.
Nur diese Variante ist mit den anderen Fachbehörden abgestimmt. Dass
auch die überarbeitete Linienführung Zustimmung finden wird,
darf bezweifelt werden. Die erste Fachbehörde (Untere Landschaftsbehörde)
hat jedenfalls schon „Nein“ gesagt.
Hinter den Höfen?
Irrtum?: Wenn die
Nordumgehung aber nun doch im Rücken der Hofgebäude gebaut wird,
entlastet das Jerusalem.
Stimmt`s?: Hinter den Hofgebäuden
Brinkmann und Henkensmeier entstehen dann Dammlagen über 5 Meter
Höhe auf einer Strecke von 50 m und Dammlagen von 2 bis 5 Meter Höhe
auf einer Strecke von130 Metern Länge. Ein zusätzliches Brückenbauwerk
soll den Wirtschaftsweg zwischen den Höfen überqueren. Überlegen
Sie selbst, wie das in etwa aussehen sein wird. Wir finden nicht, dass
das eine Entlastung darstellt.
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