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2004 · 2004

Fragen; Stellungnahme der Parteien zur OU Istrup vor der Kommunalwahl

Service zur Kommunalwahl 2004; 20.09.2004

Unsere Fragen an die
Blomberger Parteien

 
Frage 1)
Wie beurteilen Sie die Notwendigkeit einer Ortsumgehung für Istrup?
 
Frage 2)
Wie ist Ihr Standpunkt zu der vom Straßenbaulastträger Straßen.NRW.
favorisierten ortsnahen Nordumgehung von Istrup?
 
Frage 3)
Wie in der Bürgerversammlung vom 11.11.03 nochmals deutlich wurde,
dient die geplante Baumaßnahme, die mit der Verlagerung des B1-Verkehrs
auf die bisherige Ostwestfalenstraße einhergeht, maßgeblich
auch der Entlastung der Blomberger Kernstadt vom Durchgangsverkehr.
Mit der von Straßen.NRW. favorisierten ortsnahen Nordumgehung
von Istrup liegt ein für Mensch und Natur sehr konfliktreicher
Trassenvorschlag vor. Wie ist Ihrer Meinung nach eine Entlastung der
Blomberger Kernstadt zu Lasten Istrups zu rechtfertigen?
 
Frage 4)
Im Rahmen des Linienbestimmungsverfahrens für die B1n werden auch
ortsfernere Trassenalternativen im Süden von Istrup diskutiert,
die nach Ansicht des Straßenbaulastträgers jedoch zu Schleichverkehr
durch benachbarte Ortsteile führen sollen. Der Ortsvorsteher von
Wellentrup stuft laut Protokoll der Bürgerversammlung vom 11.11.03
ein solches Risiko für seinen Ortsteil als intolerabel ein und
lehnt (die Richtigkeit der Prognose einmal unterstellt) einen derartigen
„Beitrag“ Wellentrups zur Entlastung der Blomberger Kernstadt
ab. Wäre Ihrer Ansicht nach neben Istrup auch anderen Blomberger
Ortsteilen ein Beitrag zur Entlastung der Blomberger Kernstadt zuzumuten,
wenn durch eine ortsferne Führung der B1n im Süden von Istrup
die Konfliktdichte für die Istruper Bevölkerung minimiert
würde?
 
Frage 5)
Die Meinung der Istruper Bevölkerung zum Neubau der B1n/OU Istrup
soll durch eine Bürgerbefragung ermittelt werden. Wie würde
sich das Ergebnis auf Ihre Entscheidung auswirken?
 
Frage 6)
Um auf die Linienauswahl für die B1n/OU Istrup Einfluß nehmen
zu können, haben Wellentruper für ihren Ortsteil ebenfalls
eine Bürgerbefragung zu diesem Thema ins Gespräch gebracht.
Wie stehen Sie dazu? Wie werden Sie mit entsprechenden Wünschen
weiterer Blomberger Ortsteile (z.B. Höntrup, Herrentrup, Brüntrup)
umgehen?
 
Frage 7)
In anderen Kommunen OWL`s bringen sich politische Parteien konstruktiv
und kreativ in die Trassenfindung für geplante Umgehungsstraßen
ein. Wie definieren Sie Ihre Rolle in dem Linienbestimmungsprozeß?
 
Frage 8)
Straßenbauvorhaben in bzw. an FFH-Gebieten bergen ein besonderes
Prozeßrisiko (Stichwort: Verbandsklage der Naturschutzverbände),
das auch im Falle einer Nordumgehung von Istrup zum Tragen kommen würde.
In der eigenen Bevölkerung umstrittene Maßnahmen rücken
in Zeiten knappster öffentlicher Kassen bei der Mittelzuweisung
oft auf hinterste Plätze und werden spät oder gar nicht realisiert.
Wie würden Sie diesen Umständen bei der künftigen Entwicklungsplanung
für Istrup (Ausweisung von Neubaugebieten etc.) Rechnung tragen?

© 2004 Initiativkreis Ortsumgehung Istrup

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