Varianten der Umgehungsstraße Istrup

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Variante I/Ia

Die Variante I/Ia verläuft zwischen dem Festplatz und dem nördlichen Wohngebiet am Hurn. Die ortsnahe Variante erhöht die Belastung der Anwohner erheblich. Eine Anbindung zum Naherholungsgebiet Hurn bzw. zum Festplatz wird durch eine Brücke hinter dem Friedhof gewährleistet bleiben.

Variante II/IIa

Beide Varianten werden in ihrem Konfliktpotential als weitgehend vergleichbar mit den Varianten I/Ia betrachtet. Durch die weiter vom Ort abgerückte Streckenführung wird jedoch die Belastung der Anwohner am nördlichen Ortsrand wird deutlich geringer und die Einbindung des Festplatzes im Steinbruch an die Ortslage bleibt auch in gestalterischer Hinsicht gewährleistet

Variante IV/IVa

Variante IV unterscheidet sich von Variante III durch eine ortsfernere Führung im Bereich zwischen Lemgoer und Detmolder Straße. Das schon in Variante III nur geringe Konfliktpotential könne damit nochmals abgesenkt werden.

Variante IVa entspricht westlich der Detmolder Straße dem Verlauf der Variante IV. Östlich der Kreuzung Detmolder Straße wird im Bereich "Jerusalem" ein größerer Abstand eingehalten. Damit sinke die Belastung dieser Siedlung deutlich ab und der Freizeittreff an der alten Kläranlage bleibe unmittelbar vom Ort aus erreichbar. Variante IV sei auf gut der Hälfte der Strecke aus städtebaulicher Sicht als völlig konfliktfrei zu bezeichnen.

 

Variante III

Variante III verläuft im ortsnächsten Südkorridor. Der Abstand zum Siedlungsrand ist dennoch überall größer, als bei den Nordvarianten I und II. Die zum Teil erforderliche Anschüttung von Dämmen geringer Höhe wird in der leicht hügeligen Landschaft vom Ort aus gesehen nur als geringe Beeinträchtigung betrachtet. Auch die Abtrennung des Freizeittreffpunktes an der ehemaligen Kläranlage, die durch eine Unterführung zugänglich gemacht werden soll, bringe lediglich gestalterische Einbußen mit sich. Die starke Annäherung der Trasse an die Siedlung "Jerusalem" im Bereich Wilbaser Weg führe zu keinem außergewöhnlichen Konflikt, da es sich um eine Splittersiedlung handele, die heute bereits stark vorbelastet sei.

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© 2003 Initiativkreis Ortsumgehung Istrup